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Angefangen hat es mit dem Werkunterricht in der Realschule.
Da hat ein Mitschüler als Abschlussarbeit ein Spinnrad gedrechselt.
Zurück zur Natur war der Slogan in meiner Jugend, also wollte ich autark sein.
Das fängt ja mit der Kleidung an, dachte ich -- also wollte ich meine Pullover
selber stricken:
--> Wolle selber spinnen
--> brauche ein Spinnrad
--> Drechselbank bauen
Das habe ich aus einem Waschmaschinenmotor, einem großer U-Stahl als Bankbett,
Füßen von einer Schusterbank, und vielen vielen Kleinteilen aus Metall
dann auch bewerkstelligt und !! ich habe mein Spinnrad und eine Haspel selber gebaut.
Dann war's mit dem Drechseln erst mal vorbei.
Erst als ich für die berufliche Belastung einen Ausgleich suchte, kam ich zurück
auf das Drechseln. Also habe ich eine richtige Drechselbank gekauf, aber die war nach nur 2
Jahren schon ziemlich ausgeleiert. Die habe ich dann gegen eine Killinger KM 1500 eingetauscht,
und jetzt sucht jedes Stück Holz die Flucht, wenn ich komme.
Inzwischen konnte ich in eine größere Werkstatt umziehen und meinen Maschinenpark
endlich um eine Bandsäge und einen Dicktenhobel erweitern (mal sehen was noch fehlt).
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